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Konzept des Mutter-Kind-Deutschkurses: „Eins – zwei – drei! Ich bin dabei! - Yeni dilimiz seviyorum!“ Einführung in die deutsche Sprache für türkischsprachige Mütter mit Kleinkindern Bei diesem speziellen Kurs sollen türkischsprachige Mütter von Kleinkindern ohne deutsche Sprachkenntnisse gemeinsam mit ihren Kindern noch vor dem Kindergarteneintritt in der eigenen Wohnung sowohl in die deutsche Sprache eingeführt werden, als auch mit den landesüblichen Fördermethoden und -materialien für Kleinkinder vertraut gemacht werden, um dem Kind eine bilinguale Frühförderung zukommen zu lassen. Die Mütter kleiner Kinder sollen dadurch befähigt werden, einerseits beim Eintritt in den Kindergarten mit den Pädagoginnen kommunizieren zu können, andrerseits das Kind bereits auf den Kindergartenbesuch vorzubereiten, indem sie
Die dazu benötigten Spiele und Kinderbücher in der Muttersprache aber auch auf Deutsch werden von der Cin Ali Lernklub – Bibliothek über den Weg der sozial-integrativen Bibliotheksarbeit[1] zur Verfügung gestellt. Lernziele:
Umfang: 100 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten Deutschunterricht mit der Deutschsprachigen 100 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten Praktikum: vorlesen und spielen mit dem Kind Exkursionen: Bibliothek, Buchhandlung, Spielwarengeschäft. Ort: Hausbesuche. Evaluation: intern, nach Projektabschluss. Lehrmittel: Die im Kurs verwendeten Lehrmittel sind Kinder- und Schulbücher sowie handelsübliche Lernspiele wie etwas Puzzles und Kleinkinderspiele von Ravensburger u. a. Anbietern sowie selbst produzierte zweisprachige Ergänzungen zu diesen. Die Liste an UNBEDINGT (* nur im Fall von aktiv kurdischsprachigen Familien) verwendeten Büchern:
Darüber hinaus stehen den Kursteilnehmerinnen hunderte weitere türkische, kurdische und deutsche sowie zweisprachige Kinderbücher und Lernspiele verschiedener Verlage zum Vorlesen und Bespielen aus der Cin Ali Lernklub – Bibliothek zur Verfügung, die von Woche zu Woche entlehnt werden können. Lehrbücher und Hefte für die Mütter und Kleinkind-Beschäftigungsmaterialien werden ebenfalls bereitgestellt. [1]Bibliotheksleitbild des Büchereiverbandes Österreichs: „Öffentliche Bibliotheken entwickeln daher Sonderformen bibliothekarischer Versorgung – zum Beispiel Patientinnenbibliotheken, Seniorenbibliotheken, Gefängnisbibliotheken. Sie bringen die Bücher zu den Menschen und übernehmen dort die mediale Betreuung von körperlich gehandicapten Menschen oder gesellschaftlichen Randgruppen. Im Zusammenwirken mit Kooperationspartnern widmen sie sich Zielgruppen der sozial-integrativen Bibliotheksarbeit wie MigrantInnen, Arbeitslosen, Behinderten, Informations-Armen und Sekundäranalphabeten. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration von Zuwanderern und von ethnischen Minderheiten indem sie Bücher, Zeitschriften und audiovisuelle Medien in deren Sprache zur Verfügung stellen, und zwar in den Bibliotheken ihrer Wohngebiete.“ Quelle: www.bvoe.at
[1]Bibliotheksleitbild des Büchereiverbandes Österreichs: „Öffentliche Bibliotheken entwickeln daher Sonderformen bibliothekarischer Versorgung – zum Beispiel Patientinnenbibliotheken, Seniorenbibliotheken, Gefängnisbibliotheken. Sie bringen die Bücher zu den Menschen und übernehmen dort die mediale Betreuung von körperlich gehandicapten Menschen oder gesellschaftlichen Randgruppen. Im Zusammenwirken mit Kooperationspartnern widmen sie sich Zielgruppen der sozial-integrativen Bibliotheksarbeit wie MigrantInnen, Arbeitslosen, Behinderten, Informations-Armen und Sekundäranalphabeten. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration von Zuwanderern und von ethnischen Minderheiten indem sie Bücher, Zeitschriften und audiovisuelle Medien in deren Sprache zur Verfügung stellen, und zwar in den Bibliotheken ihrer Wohngebiete.“ Quelle: www.bvoe.at |
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